Life in Hell - Greetings from Hell!
     


Nach dem Studienabschluß entschied sich Matt, nach Los Angeles in Californien umzusiedeln, um dort eine Karriere als Autor zu beginnen. Doch zumindest anfangs ging dieser Plan nicht auf: die einzige Arbeit, die er dort finden konnte, war als Arbeiter in einer Kläranlage und als Chauffeur eines Produzenten.

Wenig glücklich mit seiner Situation, fasst er seine Erlebnisse in kurzen Cartoons zusammen, die er mit seinen Briefen nach Hause an seine Familie und Freunde schickte. Sie trugen den aussagekräftigen Titel "Life in Hell" und hatten als Helden den einohrigen kleinen Hasen 'Bongo' und seinen Vater 'Binky'.

Nicht nur Matts Freunde fanden an den Früchten seines Unglücks gefallen, auch die Zeitung L.A. Weekly nahm sich ihrer an und veröffentlichte sie mit großem Erfolg. In den 1980ern erschienen die Comicstrips in mehr als 200 Tageszeitungen überall auf der Welt.

Die Comics beinhalten 2 verschiedene Teile. Einmal sind die Comics über die Hasen (Binky, Sheba und Bongo) und der andere Teil über die zweie homosexuellen Akbar und Jeff, die beide gleich aussehen.

Die Geschichten von Life in Hell sind sehr sarkastisch und sozialkritisch geschrieben, manchmal auch etwas philosophisch. Man könnte „Life in Hell“ fast als eine Hardcore-Version der Peanuts bezeichnen. Groening führt die Serie trotz seines enormen Erfolgs durch die „Simpsons“ und Futurama bis zum heutigen Tag fort. In „Life in Hell“ offenbart sich seine wahre Genialität.

Auf Deutsch sind die Comics bisher noch nicht erschienen, was aber vielleicht auch besser ist, da der sehr spezielle Humor und Wortwitz nur schwer übersetzbar sind.